Gemüse & Obst

GEMÜSE

Dieses Jahr starten wir mit dem Gemüseanbau auf dem Enderhof. Eine 2000m² große Fläche werden wir nach den Prinzipien des "Market Garden System" oder "biointensive Landwirtschaft" bewirtschaften. Insgesamt werden wir etwa 40 verschiedene Gemüsesorten anbauen und diese ganzjährig über unsere wöchentliche Hofkiste vermarkten.

 

Unser Gemüse und unsere Jungpflanzen können hier erworben werden:

  • in der Hofkiste
  • im Hofladen Donnerstag und Freitag von 14-18 Uhr
  • über die Marktschwärmerei Görlitz und Bautzen
  • Bioläden: Naturkost Arche Görlitz, Natur Niedrig Görlitz, Bio am Kottmar Eibau
  • Wochenmärkte: Elisabethplatz Görlitz (ganzjährig Samstag von 8-12 Uhr) , Kornmarkt Bautzen (August-Dezember von 8-12 Uhr), Markt am Schwabenpfeil Reichenbach (Freitag 16-18 Uhr)
  • auf dem Herbst-Naturmarkt in Wartha, Herbstmarkt am Ehrlichthof Rietschen

 

DAS GANZE FUNKTIONIERT SO:

Die Fläche zum Gemüseanbau haben wir in hausnahe aufwändige und hausferne extensivere Kulturen unterteilt. Wir arbeiten mit  Dauerbeeten, Folientunnel und mit wenig Technikeinsatz. Wir ziehen unsere Jungpflanzen selbst an.

Wir arbeiten nach dem Prinzipien der Marktgärtnerei und dem regenerativen Gemüsebau.

FOLIENTUNNEL

Auf der Gemüsefläche stehen auch unsere zwei Folientunnel auf einer Fläche von 400 m² für die wärmeliebenden Kulturen.

MARKTGÄRTNEREI

Nah am Haus bauen wir Feingemüse nach dem Konzept der Marktgärtnerei, auch als Market Gardening oder biointensiver Anbau bekannt, auf 2000 m² an. Das ist eine Wirtschaftsweise, die ihren Ursprung in Frankreich des 18. Jahrhunderts hat. Biointensiv bedeutet, dass die Fläche durch Optimierung der Pflanzabstände viel Ertrag auf kleiner Fläche bringt. Da wir uns von den Standards, welche große und schwere Maschinen vorgeben, lösen und vorrangig mit der Hand und einem Einachs-Traktor arbeiten, können wir die eine Produktivität auf kleiner Fläche realisieren und gleichzeitig die Bodenverdichtung stark minimieren. Auf Arbeiten mit dem Pflug verzichten wir vollständig. Wir arbeiten mit Dauerbeeten, welche die Bewirtschaftung erleichtern und zur Bodenschonung beitragen. Unsere Beete sind 75 cm breit, die Wege dazwischen 45 cm. Im Gemüsebau setzen wir auf Flächenrotte und Kompostierung

REGENERATIVER GEMÜSEBAU

Auf unseren entfernteren Ackerflächen bauen wir Lagergemüse für den regionalen Markt an. Hierfür nutzen wir einen kleinen Zweiachs- Traktor. Unsere Beete sind 1,25m und alle Anbaugeräte sind darauf abgestimmt. Wir erhalten konstante Fahrspuren, der zu bepflanzende Boden wird nicht mehr befahren. Die Fahrspuren werden mit tragfähigen Grasmischungen eingesät. Wir arbeiten mit minimaler Bodenbearbeitung sehr flach mit einer Fräse. Zum Erhalt der Struktur und des Bodenlebens bauen wir Gründüngungen und Zwischenfrüchte an, sobald die Gemüsekulturen das Feld räumen. An den Rändern des Gemüseackers werden Blühstreifen angelegt, damit die adulten Nützlinge etwas zum Futtern haben. Wir mulchen all unsere Gemüsebeete nach dem Cut& Carry Verfahren aus unseren Ackerbrachen und Grünländern.

In Zukunft wollen wir weitere Mulchtechniken probieren und halbstämmige Obstbäume in Reihenkultur zwischen den Gemüsebeeten anlegen. Unsere Vision ist ein neuartiges System von Obst- und Gemüsebau.

Wir streben nach Humusaufbau und einem geschlossenen Betriebskreislauf.

 

 

HECKEN

Rund um unsere Felder haben wir Hecken anlegt, um Nutzlinge zu fördern, Übergänge für Wildtiere zu schaffen und die ausgeräumte Landschaft wieder zu verschönern.


OBST

Derzeit pachten und bewirtschaften wir drei Hektar Streuobstwiesen, auf denen alte Obstsorten wachsen. Wir ernten dort Tafel- und Mostobst und pressen daraus u.a. unserern eigenen Apfelsaft.

Wir haben angefangen unser Landschaft mit Streuobstbäumen zu bepflanzen. Das könnt ihr an der Obstallee von der Hauptstraße in Tetta zu unserem Hof sehen.

Im Jahr 2020 begannen wir mit unserem Agroforstprojekt "Obst und Gemüse in Reihenkultur". Dabei bauen wir Obst und Gemüse in Reihen nebeneinander an (3 Beete Gemüse, 1 Beet Obst im Wechsel). Hier haben wir Unterlagen für Apfel, Birne und Pflaume gepflanzt und veredeln alte und robuste Tafelobstsorten, um auf Kupfer und Schwefelbehandlungen, wie sonst üblich im Bio-Obstbau, verzichten zu können. Wir haben 780 starkwachsende Obstbäume gepflanzt. 

 

Diese Produkte können hier erworben werden

 

  • in der Hofkiste
  • im Hofladen Donnerstag und Freitag von 14-18 Uhr
  • über die Marktschwärmerei Görlitz und Bautzen
  • Bioläden: Naturkost Arche Görlitz, Natur Niedrig Görlitz, Bio am Kottmar Eibau
  • Wochenmärkte: Elisabethplatz Görlitz (ganzjährig Samstag von 8-12 Uhr) , Kornmarkt Bautzen (August-Dezember von 8-12 Uhr), Markt am Schwabenpfeil Reichenbach (Freitag 16-18 Uhr)
  • auf dem Herbst-Naturmarkt in Wartha, Herbstmarkt am Ehrlichthof Rietschen
 
 
 

ENDER HOF

vielfältige Landwirtschaft

 

Tetta 21a

02894 Vierkirchen

 

info@enderhof.de

 

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0175 1207288

marcus@enderhof.de

 

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