Unser Leitbild

Wir übernehmen Verantwortung

Mit der gegenwärtigen Landwirtschaft zerstören wir unsere Lebensgrundlage.

Mit unserem vielfältigen, klein strukturierten Bauernhof solidarisieren wir uns mit den Kleinbauern der Welt. Sie müssen weiterhin die Menschen ernähren, denn nur sie bedeuten Klimaschutz.

Mit bodenschonenden Techniken und Handarbeit wird weniger CO2 ausgestoßen und mehr CO2 im Boden, in Form von Humus, gespeichert.

 

"Wir möchten noch weiter gehen und Ressourcen aufbauen und Synergieeffekte nutzen. Darauf beruht unser Konzept der regenerativen Landwirtschaft."

Wir übernehmen Verantwortung

Wir setzen auf zertifizierte, ökologische Landwirtschaft mit geschlossenen Betriebskreisläufen und handwerklicher Weiterverarbeitung. Wir bekennen uns zur flächenbezogenen Nutztierhaltung und kleinbäuerlicher Landwirtschaft.

Feste Finanzierungszusagen sichern das Wirtschaften der ErzeugerInnen ab. Unser Lohn ist eine große Vielfalt saisonaler, gesunder, hochqualitativer Lebensmittel. Wir stärken die Region

 

„Wir möchten wieder Leben aufs Dorf bringen!“



ökonomisch
Durch regionale Wertschöpfungsketten können wir unabhängig vom Weltmarkt produzieren. Die Nahrung verliert den Preis und gewinnt ihren Wert zurück. Wir setzen uns dem Systemdruck entgegen (Spezialisierung, Selbstausbeutung, Ausbeutung von Boden und Tier).

 

ökologisch
Die Pflege der Böden hat zentrale Bedeutung für die Bewahrung unserer Betriebsflächen. Die Landschaft behält ihren Wert als vielseitiger Lebensraum für die Zukunft.

 

sozial
Unser regionales Netzwerk verbindet Menschen aus Stadt und Land und fördert das Verständnis füreinander.

 

Wir sind eine Solidargemeinschaft

Solidarisches Handeln erfordert gemeinsame Entscheidungen.

Jede/r kann aktiv werden. Wir organisieren gemeinsam die Verteilung der Ernte. Auf unseren Festen und bei Aktionen lernen wir uns besser kennen. Transparenz und Kommunikation schaffen Vertrauen. Wir geben Einblicke in Kalkulationen und Produktionsprozesse.

 

Wir wollen lernen

Unsere Gemeinschaft lebt vom Austausch. Wir probieren aus, teilen Wissen und entwickeln uns weiter.


Wir nutzen diese Methoden

Marktgärtnerei

 

Unser Gemüsebau wird in zwei verschiedene Konzepte unterteilt. Nah am Haus bauen wir auf einer Fläche von 2000 m² Feingemüse nach dem Konzept der Marktgärtnerei, auch als Market Gardening oder biointensiver Anbau bekannt, an.

Das ist eine Wirtschaftsweise, die ihren Ursprung im Frankreich des 18. Jahrhunderts hat. Biointensiv bedeutet, dass die Fläche durch Optimierung der Pflanzabstände viel Ertrag auf kleiner Fläche bringt.

Da wir uns von den Standards, welche große und schwere Maschinen vorgeben, lösen und vorrangig mit der Hand und mit einem Einachs-Traktor arbeiten, können wir eine Produktivität auf kleiner Fläche realisieren und gleichzeitig die Bodenverdichtung stark minimieren. Auf Arbeiten mit dem Pflug verzichten wir vollständig.

Wir arbeiten mit Dauerbeeten, welche die Bewirtschaftung erleichtern und zur Bodenschonung beitragen. Unsere Beete sind 75 cm breit, die Wege dazwischen 45 cm. Im Gemüsebau setzen wir auf Flächenrotte und Kompostierung.

Regenerativer Feldgemüsebau

 

Neben dem Tettaer Tontagebau haben wir weitere Gemüseflächen. Hier bauen wir Feldgemüse mit einem kleinen Zweiachs-Traktor an. Unsere Beete sind hier 1,25m breit und alle Anbaugeräte darauf abgestimmt. Wir erhalten konstante Fahrspuren. Der zu bepflanzende Boden wird nicht befahren. Die Fahrspuren werden mit tragfähigen Grasmischungen eingesät. Wir arbeiten sehr flach mit einer Fräse, um minimal den Boden zu bearbeiten.

Zum Erhalt der Struktur des Bodens und des Bodenlebens bauen wir Gründüngungen und Zwischenfrüchte an, sobald die Gemüsekulturen das Feld räumen. An den Rändern des Gemüseackers werden Blühstreifen angelegt, damit Nützlinge etwas zum fressen haben.

Wir mulchen all unsere Gemüsebeete nach dem Cut&Carry-Verfahren aus unseren Ackerbrachen und Grünländern.

In Zukunft wollen wir weitere Mulchtechniken probieren und halbstämmige Obstbäume in Reihenkultur zwischen den Gemüsebeeten anlegen. Unsere Vision ist ein neuartiges System von Obst- und Gemüsebau.

Agroforstwirtschaft

 

Agroforstwirtschaft ist ein Landnutzungssystem, dass Landwirtschaft mit dem Anbau mehrjähriger Gehölzkulturen auf derselben Fläche verbindet. Inspiriert sind diese Systeme direkt von der Natur, in welcher Gehölze Bestandteil der natürlichen Sukzession sind und dem Ökosystem mehr Stabilität und Anpassungsfähigkeit verleihen.

Für uns bieten Agroforstsysteme ein großes Potenzial. Als Produzent von Sauerstoff wirken Bäume als CO2 Speicher und so dem Klimawandel entgegen. Sie beeinflussen das Mikroklima, spenden Schatten und stoppen den Wind, wodurch sie auch der Erosion entgegenwirken. Bäume helfen den Nährstoffkreislauf zu schließen, indem sie mit ihrem tiefen Wurzelwerk Nährstoffe aus tiefen Schichten mittels des Laubabwurfs an die Oberfläche bringen.

Bäume sind darüber hinaus wichtiger Bestandteil bei der Haltung unserer Tiere. Nicht nur unsere Nutztiere profitieren von Gehölzstrukturen, sondern sie sind ein wichtiger Aspekt beim lokalen Biotopverbund und bieten durch die Strukturvielfalt vielen Wildtieren einen Lebensraum. In Form von Obstbäumen liefern sie, als wäre das alles nicht schon genug, auch noch Lebensmittel.

ENDER HOF

vielfältige Landwirtschaft

 

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